Montag, 7. September
in a nutshell: Treffen 9.30 München - Abflug 11.50 - Ankunft 15.00 Washington DC
- Supershuttle zum Hotel - Zimmerbezug - Essen bei Subway - nightwalk (White
House, Vietnam, Lincoln, WW2)
personal impressions:
start
Dienstag, 8. September
in a nutshell:
Treffpunkt 8.00 Lobby - Frühstück in Old Post Office - Briefmarkenkauf in Post
Office - National Archives - Sculpture Garden -Hirshhorn Museum - Botanischer
Garten - Führung durch Capitol - Library of Congress - Essen in Union Square (4.
Uhr) - Erneuter Treffpunkt 18.15 Lobby - Danach U-Bahn zu Navy Yard /
Baseballspiel Nationals - Phillies (3:5)
personal impressions:
Unser erster richtiger Tag in Washington D.C. begann für
uns schon um halb 4 am Morgen, weil wir dachten es sei bereits Zeit zum
Aufstehen! Obwohl der vorherige Tag, mit 9 Stunden Flug und abendlichem
Spatziergang durch Washington, sehr lang und anstrengend war, waren wir alle
topfit und bereit für einen neuen Tag. Zuerst gratulierten wir Vanessa zum
zweiten Mal zum Geburtstag, weil sie nach deutscher Zeitrechnung bereits gestern
Abend hatte. Danach schlummerten wir noch eine Weile, bis zum gemeinsamen
Treffen. Als unsere gesammte Gruppe gegen 7 Uhr, auf dem Weg zum ?Old Post
Office? war (der Ort an dem wir frühstückten), war ich total ausgehungert, aber
vorallem gespannt auf ein echtes amerikanisches Frühstück!
Die Bestellung verlief ziemlich hektisch und verwirrend,
doch schließlich waren alle glücklich und verschlangen ihre Bagels. Welche
übrigens wahnsinnig lecker waren, dass ich nicht mehr weiß wie ich ohne sie
auskommen soll. Außerdem war ich sofort der Meinung, dass es sich auf jeden Fall
gelohnt hat nach Amerika zu fliegen, allein wegen dem Essen!
Im Laufe des Nachmittages besichtigten wir das National
Achieve, einen Botanic Garden mit einem großen Gewächshaus und das Capitol. Ich
fand alles sehr beeindruckend, so wie ganz Washington D.C. Anschließend gingen
wir in die Union Station, um Etwas zu essen.
Am Abend stand ein ein Baseballspiel an! Zuerst jedoch
sollten wir alleine zum Hotel zurückfinden. Also machten Svenja, Sabine, Carmen
und ich uns auf den Weg und es war mir schon irgendwie klar, dass wir uns
verlaufen würden. Wir fragten nach der Richtung und liefen mit einem kleinen
Stadtplan darauf los. Keine 5 Minuten später, merkten wir, dass wir komplett
falsch waren! Zu unserem Glück trafen wir einen freundlich Afro-Amerikaner, der
unsere Hilflosigkeit bemerkte und zufällig in die selbe Richtung wollte, also
begleitete er uns zum Hotel. Mir war schon etwas unwohl dabei, einem fremden
Mann, in einer fremden Stadt hinterher zu laufen, aber wir waren schließlich zu
viert und konnten im Notfall immer noch wegrennen.
Total erschöpft und mit schmerzenden Füßen kamen wir
endlich im Hotel an. Ich war so müde, dass ich nicht einmal mehr Lust auf
Shoppen hatte!! Sabine und ich gingen lediglich in den Buchladen um die Ecke, um
uns ein englisches Buch zu kaufen.
Nachdem wir uns ein wenig ausgeruht, geduscht und
umgezogen hatten, fuhren alle gemeinsam mit der gerappeltvollen U-Bahn zum
Stadion. Das Spiel hatte bereits angefangen und dafür, dass es nicht ganz
gefüllt war, war die Stimmung relativ gut. Wir brauchten eine Weile, bis wir mit
den Regeln vertraut waren, aber schließlich fieberten wir richtig mit. Für
Washington natürlich! Leider stand es am Ende fünf zu drei für die Gegner. Es
war wirklich eine tolle Erfahrung so ein Baseballspiel anzuschauen, da neben dem
Spiel auch noch eine Menge Show geboten wurde. Da gab es zum Einen das
Maskottchen, welches mit einer Kanone T-shirts ins Publikum schoss. Oder den
sogenannten ?President Race?, bei dem die ersten, vier oder fünf Presidenten der
Vereinigten Staaten, um die Wette liefen und das Maskottchen versuchte sie
währenddessen umzuschubsen! Wir lachten uns kaputt und dachten nur: Die spinnen
die Amis! ;) Außerdem wurde immer wieder coole Musik gespielt und als die
Mannschaft von Washington einen Homerun erzielte, gab es sogar ein Feuerwerk!
Zurück im Hotel ließen wir uns erschöpft in unsere
Betten fallen und schliefen sofort ein. Ich konnte es immer noch nicht fassen,
dass ich jetzt wirklich in Amerika war!


Maren
Reitemeier
start
Mittwoch,9.
September
Die zweite Nacht im fremden Bett
mitten in Washington D.C. hatte jeder gut überstanden. Um 8:30 saßen wir unten
in der Lobby und warteten bis wir vollzählig waren. Draußen nieselte es leicht
und die Temperatur war für diese Uhrzeit schon sehr hoch. Dann ging es los zum
Frühstücken. Jeder hatte einen Riesenhunger! Unser „American Breakfast“ fand
wieder im Old Post Office statt, welches nur einige Meter von unserem Hotel
entfernt war. Es war einfach toll dort zu frühstücken! Dort gab’s so viel
Auswahl und man wusste gar nicht was man alles essen sollte! Einen leckeren
Bagel und eine Hot Chocolate später, gingen wir zu einem Fahrradverleih, um uns
logischerweise Fahrräder auszuleihen. Jeder musste einen Helm tragen. Als jeder
startbereit war ging’s los zum ersten Stopp – dem Monument. Dort waren wieder
diese Sicherheitskontrollen (die wirklich überall in Washington waren) und jeder
musste seine Taschen und Rucksäcke draußen lassen. Im Regen! Um zu vermeiden,
dass alles nass wurde, bauten wir eine lustige Konstruktion aus 2 Regenschirmen,
in welche wir unser Zeug packen konnten. Danach waren wir alle bereit, den
großen Turm in dem kleinen Aufzug hinaufzufahren. Oben angekommen schossen wir
schnell ein paar tolle Fotos von der unbeschreiblichen Aussicht und fuhren
wieder nach unten, wo Frau Eder schon in ihrem Regenponcho auf uns wartete. Dann
ging es weiter zum Holocaust Museum. Dort drinnen war eine sehr schöne
Kinderausstellung über einen jungen Juden namens Daniel und dessen Leben in
dieser Zeit. Gleich im Nebengebäude befand sich die Gelddruckerei, in welche wir
gleich im Anschluss gingen. Dort drinnen konnte man sehr schön sehen, wie die
Dollars hergestellt wurden. Auf diese lange Führung folgte eine lange
Fahrradtour, vorbei am Thomas Jefferson Memorial, zum Franklin D. Roosevelt
Memorial. Jeder berührte einmal dessen Finger, machte Fotos auf seinem Knie und
seinem Hund und weiter ging die Fahrt. Der nächste halt war der berühmte
Friedhof Arlington. Dort stehen viele viele kleine weiße Grabsteine von
Soldaten, wichtigen Politikern oder deren nahen Verwandten. Es ist sehr
beeindruckend. Wir sahen uns das Grab des ermordeten US-Präsidenten J. F.
Kennedy und das seiner Brüder Ted und Robert an. Hier brennt auch die ewige
Flamme. Dann ging’s weiter zum Grab der „Unbekannten Soldaten“, an dem immer ein
Wächter auf- und abläuft und dieses bewacht. Wir hatten gerade das Glück zu
beobachten, wie dieser Wächter von einem anderen abgelöst wird. Das geschieht
alle halbe Stunde. Nach diesem spektakulärem Ereignis gingen wir zurück zu
unseren Fahrrädern, radelten ein Stück weiter und landeten beim Korea War
Memorial. Ein Gruppenfoto wurde gemacht und die Tour ging weiter – mitten durch
Washington D.C. bis wir bei einem wunderschönen Fluss hielten. Dort war es
einfach toll, wir lagen in der Sonne und genossen die schöne Zeit. Als dann
jeder noch ein Eis geschleckt hatte, beschlossen wir weiterzufahren. Eigentlich
wollten wir nach Hause (also ins Hotel!), doch eine auffällige Demonstration vor
dem weißen Haus zog unsere Aufmerksamkeit auf sich. Komische, als Sensenmänner
Verkleidete, schimpften gegen Obama und dessen Ansichten bezüglich Abtreibung
und Sterbehilfen. Nach einer Weile wurde uns diese Demo zu viel und wir fuhren
zurück, um unsere Fahrräder abzugeben. Dann gingen wir erschöpft zu unserem
Hotel. Dort machten wir uns frisch und dann ging’s schon wieder weiter zum
Abendessen im Hardrock Café. Nach dem äußerst leckerem Essen gingen einige noch
nach Chinatown, doch wir entschieden uns dafür, zurückzugehen. Wir blieben noch
eine Weile wach und später fiel jeder todmüde ins Bett. Ein schöner, aber langer
und anstrengender Tag ging zu Ende. (Carmen Braun)
start
Donnerstag,
10. September
Heute Morgen sind wir erstmal alle hundemüde aus unseren wunderbaren
Kingsizebetten gekrochen und nachdem wir die letzten Sachen in unseren Koffer
verfrachtet haben ging es in die shuttelbusse Richtung Flughafen. Unser Shuttel
mit Mama Eder hat dann noch eine Stunde auf den Rest warten müssen, da es dort
scheinbar kleine Problemchen gab. Als wir dann alle am Flughafen waren, haben
wir schnell noch eingecheckt und sind dann los durch zahlreiche Kontrollen
gelaufen, wo wir sogar unsere Schuhe ausziehen mussten. Dann der Schock! -
Carina war verschwunden! Wir hatten vergessen das sie vor einer halben Stunde
noch kurz auf die Toilette wollte und jetzt war sie weg. Papa Graf ist dann noch
mal zurück in die Eingangshalle um da zu suchen, während wir versucht haben sie
auf dem Handy zu erreichen, was wir dann glücklicherweise auch geschafft haben.
Carina ist dann allein schon weiter zum richtigen Gate gegangen, und hat dort
auf uns gewartet. Unser Flieger hatte dann auch noch ne Stunde Verspätung,
weswegen wir erst noch ein bisschen Zeit am Flughafen vertreiben mussten.
Im ersten Flieger von Washington nach Denver sind wir 4 std. geflogen, und dann
sind wir umgestiegen in einen ganz kleinen Flieger von Denver nach Missoula wo
wir dann noch ca. 2 stunden geflogen sind, da stieg dann auch die Panik langsam
an. Man fing an sich langsam Gedanken zu machen wie “Wie reagiert die Familie
auf mich?” - “Wie soll ich sie begrüßen?” - “Über was soll ich reden?” - usw.
Nach der großen Panikphase und ein paar Aufmunterungsversuchen von Papa Graf,
liefen wir dann letztendlich unseren Hosts freudestrahlend in die Arme und all
die Fragen waren sofort vergessen.
Leslie und ihre Mama sind super. Ich bin war echt froh über meine Gastfamilie,
sie haben mich so lieb aufgenommen und so gut um mich gekümmert. Wir sind dann
gleich vom Flughafen aus zu einem Westernlokal “Famous Daves” gefahren und haben
dort eine Riesencombo bestellt, die wir sogar zu dritt nicht vernichten konnten.
Es war echt super lecker und super american J. Nachdem wir dann zuhause
angekommen sind hab ich meine Koffer ausgepackt und dann hat mir Leslie noch ein
bisschen die Gegend gezeigt. Am Abend haben wir dann noch ein bisschen TV
geschaut bis ich dann um 8te todmüde in mein typisch amerikanisches Bett
gefallen bin.
Today I got up at 5:30 in the morning,
because TJ does so, too. At 7 we drove to school.It was my
first school day at Big Sky Highschool in Missoula. Our
first lesson we were in the german-classroom. The American
pupils and their teacher did a welcome-breakfast for us.We
could drink some orange-juice, hot chocolate, milk or
Spiced Cider.We got some cerials with milk or some sweets
and bananas or apples. After the breakfast Nick showed us
the school and the different classes.Than we could go to a
lesson with one of the hosts I went with Lesslie,
Jaqueline and Constanze to the german class.
For lunch I was at Kennutcky's with Nick,
Kathelin, Dan, Alex, Svenja, Sabine, Maren, Josephine and
Chrissi. The next period I was with Svenja and her host in
"Science" it was not too exciting. In the last period we
met our German teachers in the classroom and talked about
the program for the following days and our presentations.
After school I was picked up from my host
sister Thea and we drove to the Mall. She showed me the
cheap shops were I can buy some stuff. I found there two
t-shirts for a good price. Later we had a welcome pot luck
at the Mc Cormick Park. It was very funny. After dinner we
drove to Nick's house and made a bonfire.
I got to know the other hosts better and
we had a lot of fun. Alex took me home at 11. I talked
about the evening with my hostmother Leann, took a shower
and went to bed because I was so tired.
start
Samstag 12.
September
Ihr könnt jetzt lesen, was es heißt einen aufregenden und tollen Tag mit der
Familie Poser zu verbringen.
Wie so ziemlich jeden Tag, stand ich bereits um 6 Uhr auf den Beinen und machte
mich für einen sehr wichtigen Tag fertig,
denn heute werde ich mein erstes Football spiel sehen und endlich meinen zweiten
Gastbruder Eric Poser treffen.
Meine Gasteltern erzählten mir bereits am Tag zuvor, dass es ein sehr langer,
aufregender und vor allem eine lange Auofahrt
werden würde, doch dies alles wurde mir erst abends im Bett klar doch dazu
später :)
Es war bereits 8 Uhr morgens als wir schließlich losfuhren und unseren
spannenden Tag begannen.
Nach gefühlten 4 Stunden Autofahrt hielten wir enldich an, um mich Spieltauglich
anzuziehen.
Sie führten mich zu einem riesigen Geschäft voller BoBCats ( so hieß das
Footballteam )
Artikel. Elaine Poser meine Gastmutter kaufte mir ein goldenes, viel zu großen,
leuchtendes BoBcats T- shirt
in dem ich wie ein richtiger Fan aussah!
Perfekt gekleidet und mit einer herrausragenden Stimmung kamen wir schließlich
an und es war einfach genial !!!
Ich versuche euch die ganze Stimmung und diese einfach verrückten Bilder von
diesem Spiel so gut wie möglich zu veranschauligen,
doch ich werde es nie so aufregend und fantastisch rüberbringen können.
Zunächst suchten ich und mein Austauschbruder Trevor seinen Bruder Eric, was
sich leicht anhört, doch auf einem Parkplatz voller
Autos, feiernden Studenten und jeder Menge Lärm wurde dies zu einer großen
Herrausforderung. Nach gefühlten tausenden
Studentengesichtern später, traf ich endlich seinen Bruder und seine äußerst
ausgiebig feiernden Freunde!
Es war so, wie man es aus den Amerikanischen Filmen kannte und mich überraschte
es sehr, wie nett
und gesprächig seine Freunde alle wahren. Als ich zum ersten Mal das Stadium
betretet hatte, war ich überwältigt!
Einerseits von der riesigen Größe des Stadions, der Menschenmenge, doch vor
allem überraschte mich diese einfach wahnsinnige Stimmung!
Es war atemberaubend. Das Spiel startete, die Stimmung wuchs und beim ersten
Touch down der BoBcats flippten alle völlig aus und schrien
wie die verrückten.
Nach 3 Stunden brennender Hitze, schreienden Studenten und Familien, gewannen
die BoBcats mit einem kleinen Vorsprung von 3 Punkten.
Das Highlight dieses hammer Tages war, dass ich ein tolles Foto mit einem
Footballspieler der Bobcats machen durfte.
Er war ungefähr zwei köpfe größer als ich und hatte die doppelte Breite von mir.
Nach dem Spiel machten wir uns auf den Weg zur " Studentenbude"
von Eric und seinen Freunden.
Es war haargenau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ein kleines Haus, voll
mit Studenten die einfach nur spaß hatten, kontaktfreudig waren und sehr nett zu
sein
schienen. Einige unterhaltungen später war es für uns nun auch wieder Zeit
geworden uns auf die lange Heimreise vorzubereiten.
Wir gingen essen und fuhren anschließend sofort los.
Das einzige was ich an diesem Tag noch gerade geschafft hatte, war das
Zähneputzen, denn danach fiel ich hundemüde in mein Bett und schlief wie ein
Stein.
Ich hoffe ihr habt einen tollen Eindruck davon bekommen, wie ein perfekter Tag
eines Amerikanischen Teenagers ausschauen könnte und natürlich
für einen Austausschüler! =)
Dieser tolle Tag wird mir warscheinlich ewig in Erinnerung bleiben!
Sabine Hörner
start
Sonntag 13.
September
Ich hatte eine super Nacht in Alex's
Seehaus hinter mir. Nachdem ich aufgestanden war, ging ich in das andere Haus,
in dem Alex und seine Mama Essen machte. Die Pancakes waren so superlecker.....mhh.
Als alle gegessen hatten gingen ALex und sein Dad mit uns Maedl's auf einen
Berg, von wo aus man einen super Blick ueber den See hatte, es war so schoen da
oben. Wieder unten angekommen, wollten die Maedl's und ich uns langsam ins
Wasser begeben, da es richtig, richtig kalt war. Dies gelang uns allerdings
nicht, weil Jeff( Alex's bester freund) eine nach der anderen in's Wasser warf,
es kam mir gleich noch kaelter vor :) Nach einiger Zeit chillen auf den Stuehlen,
wollte nun auch der Rest auf das Boot. Nach einer weiteren halben Stunde, waren
die Anderen endlich zurueck und wir konnten mit dem Boot mitfahren, an das wir
hinten einen "Reifen" haengten, wir uns drauflegten und ziehen liesen. Es war
sooo lustig, die Anderen fallen zu sehen und selber auch dem "Reifen" zu liegen.
Um ca. 3 Uhr fuhr ich mit Tyler's Mum, Ingrid, Lisa & Carina heim bzw. zum
German Fest, welches für mich weniger interessant war. Aber ich traf Tyler,
Destiney & Trevor, mit denen ich dann noch ein bisschen an einem Bach sass und
redete und so eine halbe Stunde spater heimfuhr. Mit Destiney & Tyler fuhr ich
noch ein bisschen shoppen, um 8 Uhr fuhren wir dann endlich heim und ich fiel
erschoepft von dem Tag | Wochenende in mein Bett....
(Anna Herdegen)
start
Montag 14.
September
Es ist 6:30 Uhr und ich wurde gerade von meiner Host-Mama aufgeweckt. Weil
Ingrid und ich heute draussen auf einer Art Baumhaus ohne Dach geschlafen haben,
sind wir soo muede und spaet dran, sodass wir keine Zeit mehr zum fruehstuecken
haben. Um kurz vor halb acht laufen wir dann los in Richtung Schule. Wir kaufen
uns noch schnell einen Bagel als Fruehstueck und dann gehts ab in den
Unterricht. Als erstes waren wir in der Matheklasse, dort war es zum einschlafen
langweilig. Danach waren Josie, Chrissi und ich bei Alex Tech-Drama Klasse. Die
Lehrerin und gleichzeitig Svenjas Host-Mama ist sehr nett und gibt sogar jedem
in der Stunde Zeit sich noch einen Kaffee zu holen und zu essen. Um 11 Uhr gibt
es endlich Mittagessen. Annika, Chrissi, Josie und ich fuhren mit Ren zum
McDonalds und hatten einen Mc Chicken. Um 11:45 hatten wir auch schon wieder
Englisch, wo die Lehrerin ungefaehr eine Stunde darueber geredet hat, warum wir
in die Schule gehen. In der letzten Stunde treffen wir uns dann zu unserem
taeglichen Treffen mit Herrn Graf und Frau Eder und reden ueber unser
Wochenende, die Zeit mit der Gastfamilie und ueber unsere Probleme (z. B.
verstopftes Klos :D) Nach der Schule geht das Programm gleich weiter und wir
fahren zum Folfing. Wir teilen uns alle auf die Autos der Amis auf nur Conzi,
Jaqui, Marie, Chrissi, Josie, Christian und ich fahren mit einem riesigen
Wohnmobil. Dort angekommen stellen wir erst mal fest, dass die meisten von uns
die falschen Schuhe anhaben, weil der Folfingplatz eigentlich ein riesiger Berg
ist. Wer bis jetzt noch keine Blasen hatte, der bekommt spaetestens jetzt
welche. Folfen ist super, im Gegensatz zu den Amerikanern sind wir zwa richtig
schlecht, aber Spass machts trotzdem. (Ausser wenn es superheiss ist, die
falschen Schuhe anhat & man seine Folfdisc einfach nicht mehr findet :D) Um 6
Uhr abends sind wir dann wieder ab in Richtung Mall gefahren. Die Mall ist
wirklich riesig und waehrend Dan, Trevor, Tyler, Alex, Luke und TJ sich
hinsetzen und brav warten, zeigen Ranie und Katelyn uns die besten Laeden, bis
Katelyn eine SMS kriegt, dass wir alle mal rauskommen sollen. Also gehn wir raus
auf den Parkplatz und wir sehen Destiny und Tyler (der angeblich nachmittags
beim Zahnarzt war) mit seinem Auto, des sie Schwarz-Rot-Gold angesprüht haen
(Was man ihnen auch ansieht :D). Um 9 müssen wir uns dann auch schon auf den
Nachhauseweg machen, weil die Mall leider auch nicht ewig offen hat. Daheim
angekommen zeige ich Ingrid erstmal was ich alles gekauft habe. Dann esse ich
was leckeres, des schaut aus wie eine Gulaschsuppe (ist aber irgendwie keine)
und dann spielen wir Mensch aergere dich nicht. Um 11 gehts dann endlich ab in
mein superbequemes, extrabreites Bett.
start
Dienstag
15. September

Heute
morgen sind wir um 07:20 Uhr von Lolo los gefahren, mal wieder ein bisschen
zuspät, weil ich nie fertig werde, dann haben wir noch Tim abgeholt. Er ist ein
Freund von Dan. In der Schule angekommen sind wir in den Deutschraum gegangen
und dort mussten wir unserer Präsentation das erste Mal halten, wir waren total
aufgeregt, Gott sei dank durften wir sie auf Deutsch halten. In dieser Klasse
kannten wir einige, so war es leichter. Für das erste Mal war es gar nicht so
schlecht, wir haben dann nur unser Quiz noch ein wenig verbessert. Nach unserer
Präsentation kam noch eine zweite. Anna, Lisa und Marie erzählten den Schülern
alles über die Kirchweih und dann tanzten wir typische bayrische Tänze mit
ihnen. In der zweiten Periode mussten wir unsere Präsentationen noch mal halten,
nur diesmal auf Englisch, weil diese Schüler erst seit 2 Wochen Deutsch lernen.
Diesmal war unsere Präsentation schon besser und wir hatten das Gefühl, dass den
Schülern unsere Präsentation auch gut gefallen hat. Danach haben wir Carmen,
Jaqui und Conzi getroffen und Leslie hat versucht uns zur Bushaltestelle zu
bringen, hat sie aber nicht gefunden. Also hat sie Mrs Winn angerufen. Sie kam
und hat uns 6 Austauschschüler mit ihrem Auto abgeholt und uns zur
Bushaltestelle gebracht, ich weiß immer noch nicht wie wir alle ins Auto gepasst
haben J. Von dort aus sind wir dann
mit dem Bus durch Missoula gefahren und an der Sentinel High School
ausgestiegen. Vor der Schule haben wir wieder Mrs Winn getroffen. Sie brachte
uns zum Deutschraum, denn dort hat jeder Lehrer sein eigenes Klassenzimmer.
Anschließend holte sie uns 3 große Pizzen. Als die Stunde anfing mussten wir
unsere Präsentation über Deutschland noch mal halten und die andere Gruppe über
den typischen Tag eines deutschen Teenagers. Diese hat mir auch sehr gut
gefallen, weil sie sehr viel von Neumarkt zeigt. In den nächsten 2 Perioden
haben wir unsere Präsentation auch noch mal gehalten. Dann mussten wir zu
unserem Bus zurück zu Big Sky. Mrs Mo hat uns einen Jungen geschickt, der uns
zur Bushaltestelle brachte. Nur leider zur Falschen und zuspät, der Bus war
schon weg und der Junge dann auch. Also versuchten wir Alex anzurufen, damit er
uns an der Bushaltestelle abholt, aber es ging nur die Mail-Box ran. Wir es kurz
nach 3 noch mal, derweil sind Jaqui und Conzi die nächste Bushaltestelle suchen
gegangen. Da Alex immer noch nicht wusste wo wir waren, gingen wir zurück zur
Sentinel High School. Dort haben wir Alex und Mrs Winn getroffen. Dann hat uns
Alex zu Big Sky gebracht, wo wir alle anderen trafen. Zusammen sind wir dann
shoppen gefahren. Zuerst zu Ross, ein riesiger Laden, wo es Schuhe und Kleidung
in allen Größen und Farben gibt. Natürlich haben alle erst einmal nach Converse
Chucks geschaut. Die Amerikaner fanden ein paar Sachen für die Spirit Week. Dann
hat uns Destiny zu TJ Max gebracht und wir haben wieder nach Chucks geschaut und
ein paar Geschenke für Freunde und Verwandte gefunden. Anschließen sind wir zu
den Jungs gegangen, da diese Sandwichs essen waren. Danach sind wir noch zu Old
Navy und Taget gegangen und haben noch Sachen für die Spirit Week gekauft. Essen
gegangen sind wir in Wendy`s und dann sind wir noch in Bob`s World gegangen und
haben nach „Dakine“-Rucksäcke für Vanessa geschaut und Baseballs gekauft.
Anschließend sind wir unser Lunchpaket für die Fahrt nach Yellowstone kaufen
gegangen. Schließlich sind wir wieder die 8 Meilen nach Lolo zurück gefahren.
(Christiane Kraus)
start
Mittwoch 16. September
German Fräulein going to
Yellowstone
Ring, Ring!!
Müde schaute ich auf den
Wecker. Sechs Uhr in der Früh. Heute war der große Tag, wie meine Gastmutter
immer gesagt hat: „German Fräulein going to Yellowstone“. Nach einem schnellen
Frühstück fuhren Alex und ich gleich zur Schule und ich traf wie vereinbart die
anderen Mädels am Haupteingang. Ein paar Minuten später kamen dann auch Herr
Graf und Frau Eder mit einem ganzen Berg an Essen und Trinken. Dann ging es erst
mal ans einladen und eine halbe Stunde später konnte es dann entlich los gehen.
Sechs Stunden Autofahrt und unzählige Klopausen später kamen wir dann im
Yellowstone Park an. Es ging erst mal, mit dem Auto, quer durch die
verschiedensten Landschaften. Durch sanfte Grashügel, steile Schluchten und
abgebrannte Waldlandschaften. Wir sahen auch unseren ersten Büffel. Der währe
echt süß gewesen, wenn er nicht so böse geguckt hätteJ. Der erste Halt wurde an
einem Bach gemacht, wo wir alle eine Menge Fotos gemacht haben, und danach ging
es gleich weiter zu einem wunderschönen Wasserfall. Der nächste Stopp war ein
rieseigen Kalkfelsen über den heißens Wasser floss, das schrecklich nach
Schwefel stinkt. Während Papa Graf und Mama Eder mit den Autos zu unseren Cabins
fuhren mussten wir armen Kinder dorthin laufenL. Schnell haben Carina, Lisa,
Crissy und Ich unser Haus bezogen und haben dann erstmal was gegessen. Nach
einer kurzen Pause ging es dann in der Dämmerung noch zum schwimmen in den
Boilingriver wo das kalte Wasser des Flusses und Wasser von einer Heißen Quelle
zusammen fließen und als wir alle drin wahren kam auch noch eine kleine Elch
Familie vorbei. Sie lief ca. fünf Meter von uns entfernt durch den Fluss (Das
war eindeutig das Highlight dieses Tages). Todmüde fuhren wir dann wieder zurück
und die meisten verkrochen sich auch gleich in ihren Betten.
(Josephine Theil)
start
Donnerstag
17. September
Um 8 Uhr Morgens gab es schon Frühstück, wir wollten ja
nichts vom Tag verpassen. Es gab unsere heißgeliebten Bagels, Cornflakes und
Muffins. Alles was das Herz begehrt. Nach der Stärkung fuhren wir mit den Autos
zu den Towerfalls, das war ein riesiger Fluss in einer Bucht. Wir durften dann
ein bisschen unsere Füße hineinhalten, das war richtig erfrischend.
Danach sind wir eine ganze Weile mit den Autos unterwegs
gewesen und haben dabei die riesigen Flächen gesehen, wo 1985 ein Waldbrand war,
gesehen.
Diese Gegend sah für mich nach Trauer und Leblosigkeit
aus.
Schließlich war es dann ich schon wieder 12 Uhr und wir
haben ein Picknick gemacht. Ein Rabe kam vorbei und wollte etwas abhaben, dieser
Rabe war mindestens 2x so groß wie unsere in Deutschland und ich muss zugeben
ich hatte ein bisschen Angst vor ihm. Nach dem Lunch haben wir uns einen
gigantischen Wasserfall angesehen. Ich glaube er ist 30 Meter hoch. Um ca. 18
Uhr hielten wir noch am Yellowstone Lake, er ist riesig und wunderschön, ich war
überwältigt! Wir durften in ihm schwimmen gehen wenn wir wollten. Ich hatte
meine Badesachen im Rucksack, also schaute ich den anderen nur zu und machte
Bilder von dem wundervollen Ausblick. Auf dem Weg zu unserer Unterkunft kreuzte
eine Herde Büffel noch unseren Weg. sie gingen ganz nah an unseren Autos vorbei,
diese Tiere sind so groß und angsteinflößend. Das war richtig aufregend! Um ca.
20:00 Uhr kamen wir am Campingplatz an und bezogen unsere kleinen Holzhütten.
Wir grillten uns dann noch Hot Dogs zum Abendessen und haben uns es um einem
kleinen Lagerfeuer gemütlich gemacht. Irgendwann sind wir dann in unsere kleinen
Hütten verschwunden und haben uns schlafen gelegt. Für mich war es ein
aufregender Tag.
start
Freitag 18. September
Yellowstone - Der dritte Tag!!
Mal wieder ist es acht Uhr, was bedeutet Frühstück :)
Beagels, Muffin,Cornflakes und Toast standen auf unserem Frühstücksbuffet.
Nachdem sich alle ihre Mägen gefüllt und ihre Sachen
zusammengepackt hatten ging es wieder in Richtung Yellowstonepark.
Kaum als wir in den Park gefuhren sind, standen auch
schon wieder zwei Elchweibchen im klaten Fluss -Wow!!!- Nach einer etwas
längeren Fahrt erreichten wir den Lower Geyser Basin. Wahnsinn!! Diese kleinen
Löcher,die einfach blubern oder meterhoch ihr Wasser spritzten...die
Himmelblauen Becken, wo man am liebsten sofort baden gehen möchte, weil sie
einfach so schön aussehen sich aber tierich verbrennen würde!!!!
Naja, fertig von den ganzen staunen und schwärmen ging
es wieder weiter. Wir mussten nur ein paar hundert Meter fahren und schon stand
-mal wieder- eine ganze Büffelherde vor unserem Auto. Dieses Gefühl ist einfach
nicht zu beschreiben,wenn auf einmal ein Tier,was man sonst eigentlich nicht zu
Gesicht bekommt, plötzlich vor deinem Auto steht und sich durch nichts aus der
Ruhe bringen lässt :) Ich weiß nicht warum, aber ich glaub die Büffel im Park
mochten uns, weil egal wo wir hingefahren sind, hatten wir immer das Glück
Büffel zu betrachten :) Ebenso faszinierend war der ständige wechsel zwischen
Wald,-Felsenlandschaft.
Weiter auf unserem Weg zu den spektakulären "Old
Faithful" sahen wir noch einige Büffel und Adler unseren Weg kreuzen.
Am Old Faithful angekommen gab es erst mal Lunch.
Beagels,Toast,Wurst,Käse und natürlich auch Obst standen auf unserer Speisekarte
-lecker- :) Fertig mit essen ging es zu den "alten & träuen" Geyser, der sich
alle 70 Minuten entlädt. Hunderte von Menschen schauten sich dieses Spektakel
an,was ungefähr 3 Minuten gedauert hatte. Währenddessen fing es leicht zum
regnen an, was aber nicht lange anhielt und wir dann schließlich unsere tour
fortsetzten konnten.
Nach ca. 30 Minuten Fußmarsch kamen wir wieder an
etlichen kleinen Geyser vorbei.
Am späten Nachmittag haben wir uns auf den langen Weg
nach Hause gemacht haben. Als wir aus den Park gefahren sind, kamen wir durch
ein kleine "Cowboystadt", die wirklich beeindrucken war. Nachdem wurde es dann
im Auto nach einiger Zeit ruhig.
Nach einer ziemlich langen und anstrengenden Fahrt kamen
wir schließlich um 22Uhr zu Hause an, wo uns unsere hosts schon erwartet haben.
Jeder fuhr dann gleich nach Hause und ging tot müde in
sein Bett. Also dann gute Nacht :)
start
Samstag 19. September
text
start
Sonntag 20. September
(Winter Lisa)
start
Montag 21.
September
Montag 21. September 2009, 6:20 Uhr: Ich hoer im
Tiefschlaf meinen Gastvater sagen, dass ich aufstehen muss. Nur schwer schaff
ich es mich hochzurappeln. Und so beginnt auch schon die letzte Woche von
unserer Amerikareise an, in einer Woche sitzen wir jetzt schon im Flugzeug.
Wer gedacht hat, dass Amerikaaustausch ausschlafen und Urlauben bedeutet, dann
kann ich nur dazu sagen:" That's definitely wrong".
Eine Stunde spaeter geh ich bereits durch die Tuer der
"Big Sky High School". Ich treff mich mit den anderen deutschen Maedls im "Germanroom",
welcher mit deutschen Flaggen und Bildern geschmueckt ist.
Nachdem uns Herr Graf nur gesagt hat, dass wir uns
nach dem "Lunch" der grossen Mittagspause, treffen. Und wir jetzt doch mit
unseren "hosts", dass sind die Gastbrueder- und schwestern, in den Unterricht
gehen koennen. Ich aber "meinen" Micheal schon laengst weggeschickt habe,
blieb ich einfach in der deutsch Stunde, die wie jede andere Stunde in Amerika
1 1/2 Stunden dauert. Ein paar andere deutsche Maedls und ich lasen mit den
Amerikanern eine deutsche Geschichte und man muss wirklich dazu sagen, dass es
sich unheimlich suess anhoert, wenn die Amis deutsch reden.
Da diese Woche "Spirit Week" ist (in dieser Woche ist
jeder Tag anders, heute zum Beispiel ist Colour day, da ziehen sich die
"Seniors" pink an, "Juniors" gruen, :Softmores" orange und "Freshmas" rot.),
war nach der ersten Stunde ein sogenanntes "Assembly" bei den sich alle
Schueler in der Turnhalle versammeln und sich die verschiedenen Farbengruppen
etwas zuschreien.
Es war ziemlich lustig dem ganzen Geschehen zuzusehen.
Nachdem wir das Ganze vorbei war und ich am Schluss
alle verloren hatte und so alleine durch die Schule irrte, fand ich Annika mit
der ich dann in die Chorstunde ging.
Nach 90 Minuten langem warten kam dann endlich der
Gong für den Lunch..ENDLICH ESSEN! Wie Herr Graf schon bemerkt hatte, waren
wir die hungrigste Gruppe, die jemals dabei war.
Frisch gestärkt machten wir uns (Papa Graf und seine
16 Mädls) auf dem Weg zu dem großen "M", dass auf einem Berg einbetoniert war
und für Missoula stand.
Bevor wir den Berg bestiegen, kamen wir am College
vorbei, wo ein paar Studenten eine sogenannte Slackline gespannt hatten und
auf dieser balancierten und andere Kunststücke machten, dass war echt
beeindruckend (Wobei manche von uns wohl eher den perfekt gebauten Oberkörper
des jungen Mannes beeindruckender fanden).
Es hatte meiner Ansicht nach zirka 130 °C und ich
fühlte mich, als würde ich gleich umfallen und den schon halb bestiegenden
Berg wieder hinunter rollen. Aber wir sind ja schließlich echte Bayern und
keine faulen und jammernden Mädls, die wegen einem kleinen Hügel in Schweiß
ausbrechen würden und Papa Graf volljammern ( was er natürlich bestätigen
kann).
Stolz angekommen, genossen wir die Aussicht auf das
wunderschöne Missoula.
Da wir Mama Eder, die mitm Franz- Xaver(so wird
nämlich ihr Baby getauft, was wir alle noch nicht ganz glauben können) unten
geblieben ist, nicht so lange warten lassen wollten, gingen wir schnell wieder
hinunter. Dann machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt, um den
Bürgermeister zu treffen.
Und da Papa Graf seine Mädls ja alle bei Laune halten
will, durften wir davor noch mit einem wunderschönen alten Pferdekarussel
fahren... Papa Graf weiß wie mans macht ;) Wir brauchten zu dem Rathaus
ungefähr eine geschätzte Ewigkeit, da nach dem anstrengenden Karussel,
natürlich jeder Hunger hatte und man kann sich vielleicht vorstellen, wie
lange es dauert wenn 16 Leute in einem Fastfood Laden gehen und etwas zu Essen
wollen.
Nachdem wir beim Bürgermeister liebevoll entfangen
wurden, plauderten wir ein wenig mit ihm, wobei ich zugeben muss, dass es mir
schwer fiel meine Augen offen zu halten in dem gemütlichen Sofa.
An der Schule wieder angekommen, wurden wir dann von
unseren Gastfamilien abgeholt.
Nach einer lang ersehnten Dusche und einem super
Abendessen, ging ich dann auch schon ins Bett, wo ich glaub ich keine Sekunde
lang noch wach blieb.
(Svenja Grad)
start
Dienstag 22. September
Heut ist der zweite Tag der „spirit week“ und das Motto ist
„welcome to the jungle“. In der ersten Stunde mussten Svenja, Lisa und ich zum
ersten mal unsere Präsentation halten. Das Basteln der Laternen war ok, aber von
dem Lied „Ich geh mit meiner Laterne“ ließen sich die Schüler nicht mitreißen.
Dafür war es lustig 16-jähreigen beim Basteln zu zuschaun. Im Anschluss habe
ich Anna bei ihren bayerischen Vokstänzen geholfen. In dieser Stunde haben wir
noch einen Mexikaner kennen gelern der sehr gut deutsch sprechen konnte. Um
10:50 Uhr ging es dann für uns 15 Mädchen mit dem Bus zu der andern Highschool
Sentinal. Da wir so früh los fuhren hatten wir die „lunch time“ verpasst woraus
folgte, dass wir sehr großen Hunger hatten. Doch die Rettung nahte Herr Graf
hatte 3 große Pizzen für uns! Nach dem lunch ging es für uns ins Deutschzimmer
in dem wir unsere Klasse kennen lernte mit der wir Baseball spielen durften.
Baseball ist wirklich nicht so einfach wie es aussieht. Nach einem circa
15-minütigen Spiel mussten wir wieder ins Gebäude da unsere amerikanischen
Schüler in den Unterricht mussten während wir mit dem Präsentationen fort
fuhren. Die Präsentationen über die bayerischen Volkstänze waren sehr lustig, da
ungefähr 30 Leute in einem viel zu kleinem Raum versuchten einen Tanz zu
lernen. Nach zwei Stunden tanzen war Unterrichtsschluss. Nun stellte sich die
Frage wie wir zurück zur Big Sky kommen würde, da unser ursprünglicher Fahre
einen anderen Termin wahr nehmen musste. Doch es fanden sich schell
gleichaltrige Chauffeure. Angekommen an der Big Sky war noch zu klären was wir
den Rest des Tages machen würde da keine Planung vor lag. Ich fuhr mit Vanessa,
Carmen, Josi zu Alex, der allerdings mit seinen Freunden Bandprobe hatte. Von
der Küche aus hörten wir ihnen zu und mussten bei manchen Klängen schmunzeln.
Nach drei Stunden fuhren wir zu Ingrid wo wir mit Hotdogs und Salaten verpflegt
wurden. Wir gingen schon ziehmlich früh, da Ren nach ihrem Balletunterricht sehr
erschöpft war
Annika Heinzmann
start
Mittwoch 23.
September
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start
Donnerstag
24. September
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start
Freitag 25. September
Am Freitag morgen bin ich aus meinem Bett gekrochen und
nach einem sehr leckeren Monkeybread Frühstück haben wir erstmal alle gelben und
blauen Klamotten aus den Schränken gewühlt da es BLUE & GOLD DAY war, was die
Schulfarben der Bigsky Highschool sind. Nach ein paar Unterrichtstunden hatten
wir dann noch ein letztes Treffen der Gruppe im Germanroom, wo wir noch
Dankeskarten für unsere Hostfamilies geschrieben haben. Um 3 Uhr bin ich dann
mit Leslie nach Hause gelaufen, wo ich dann noch ein bisschen mit Zuhause
telefoniert hab, und dann haben wir uns schon für das Homecominggame am Abend
fertig gemacht, dass heißt wir haben uns blaue und gelbe Acrylfarbe ins Gesicht
geschmiert. Um sieben sind wir dann zum Spiel gefahren, und hab da auch die
anderen getroffen. Das Spiel war echt super, die Big Sky Eagles haben es dann in
der letzen Minute noch für sich gewonnen, es war echt so spannend. Danach sind
wir noch in die Turnhalle der Schule zum Homecoming danke, was sich vom Tanzstil
deutscher Jugendlich ziemlich unterscheidet, war aber auch mal interessant das
zu sehen. Um punkt 11 waren dann alle aus der Turnhalle raus und wir wurden
abgeholt. Danach ging’s auch schon ab ins Bett.
(Jaqueline Pernet)
start
Samstag 26.
September
Heute war
eigentlich ein nicht so spektakulärer Tag.
Ich stand um 10
Uhr auf und begann zu packen.
Am Nachmittag
fuhren wir noch zu "Ross" da ich noch eine Rucksack wollte, da ich Angst hatte,
dass meine Koffer zu schwer sind.
Am frühen Abend
gegen 17:15 fuhren wir, meine Gastmutter und Gastschester und ich zu Nick's
Haus.
Dort fand das
Abschiedsfest statt.
Nach dem Essen
lasen alle deutschen Austauschschüler ihre Dankeskarten vor und überreichten
eine Rose.
Viele von uns
weinten.
Anschließend
fuhren die Meisten von und Jugendlichen noch zu Alex Haus, wo wir Pool oder Wii
spielten und uns natürlich unterhielten.
Um ca. 23:00 Uhr
fuhr Svenja und ihren Host und mich nach Hause.
Als ich zu Hause
war spielten Thea und Leann noch Rockband.
Thea spielte mit
dem Schlagzeug,Leann sang und ich spielte Gitarre.
Wir hatten sehr
viel Spaß.
Später duschte
ich und ging ins Bett, da wir am Sonntag viel vor haben.
(Carina Götz)
start
Sonntag 27.
September
Da ich mich etwas krank fühlte,
schlief ich heute mal aus! Dachte ich zumindest. Doch mein Gastbruder Luke
schlief immer noch länger als ich. Um etwa 11 Uhr saßen wir dann unten beim
Frühstücken. Es gab leckeren „deutschen Pfannkuchen“. Dieser war aber nicht
unbedingt so typisch deutsch. Trotzdem lecker! Danach fuhr ich mit der ganzen
Familie in die Kirche. Es war ein christliches Assembly, sehr verschieden von
unserer katholischen Kirche! Am Anfang wurde man erstmal von ca. 25 Personen
herzlichst begrüßt, die Musik spielte schon und alle sangen, standen, klatschten
oder tanzten sogar. Ein sehr fröhlicher Gottesdienst. Nach der Kirche aßen wir
in der MALL bei einem Griechen zu Mittag. Auch ein bisschen anders als unsere
Griechen in Neumarkt. Und meiner Ansicht nach nicht so gut! Hier war es auch
mehr wie ein Fast-Food-Restaurant. Zuhause angekommen musst ich dann langsam
anfangen meine Koffer zu packen, da es morgen früh wieder ab nach Deutschland
geht. Ich war sehr traurig darüber. Luke hielt mich ein bisschen auf Laune und
sah mir zu, wie ich die letzten Klamotten in meinen Koffer presste. Dann standen
auch schon Chrissi und ihr Gastbruder Dan vor unserer Haustür. Christiane war
auch schon fertig mit Packen und jetzt wollten sie noch etwas mit uns
unternehmen. So beschlossen wir nach dem Abendessen Bowling zu gehen. Dies war
eine hervorragende Idee, wir hatten sehr viel Spaß! Nach zwei Runden hatten wir
genug und fuhren weiter zu Nick McKinneys Haus. Dort schauten wir uns 2 Filme
an. Der erste war total lustig. Er hieß „Euro-Trip“. Der zweite war „Stepbrothers,
aber von dem habe ich so gut wie nichts mehr mitbekommen. Ich war so müde, dass
ich auf Lukes Schulter eingeschlafen bin. Und erst um 1 Uhr morgens, als wir
heimfahren wollten, bin ich wieder aufgewacht. Zuhause gingen wir gleich ins
Bett, nicht mehr – wie üblich – and den Computer, da wir in etwa 3,5 Stunden
wieder aufstehen mussten und zum Flughafen fahren mussten. Das war mein letzter
wunderschöner Tag im wunderschönen Missoula. (Carmen Braun)
